Coding Contest – ein Erfolgsrezept geht weiter…

Seit mittlerweile 10 Jahren organsieren wir Programmierwettbewerbe, den nächsten am 20.10.2017 schon zum 27. Mal in Folge – jetzt mit dem trendigen Themenschwerpunkt “Blockchain”.

Eine weitere Neuerung: der Mobile Contest

Wir sind eine Kooperation mit Runtastic eingegangen, um speziell Mobile Software Developer anzusprechen. Runtastic entwickelt mobile Applikationen für den Health- und Fitnessbereich und ist ständig auf der Suche nach neuen Möglichkeiten User dabei zu unterstützen ihre Fitnessziele zu erreichen. „Das Smartphone und mobile Applikationen sind innerhalb der letzten 10 Jahre zu ständigen Begleitern in unserem täglichen Leben geworden. Die Entwicklung mobiler Applikationen bringt spezielle Herausforderungen und Möglichkeiten mit sich, wie zum Beispiel eine Reihe von Sensoren oder Kontext-Informationen, die verfügbar sind. Als einer der führenden App-Hersteller weltweit möchten wir mit dem Mobile Coding Contest eine Bühne für Android- und iOS-Entwickler schaffen, die dort ihre tollen Fähigkeiten zeigen können“, sagt Christian Kaar, CTO von Runtastic.

„Im Oktober wird es somit den Coding Contest und den Mobile Coding Contest geben. Die Teilnehmer entscheiden sich vorher und melden sich für den jeweiligen Track an”, erklärt Patrick Haebig, Veranstalter des Coding Contests seitens Catalysts.

Martin Weber, Data Scientist bei Catalysts und Challenge-Ersteller beim kommenden Contest, erklärt in folgendem Video die Entwicklung eines Coding-Contest-Beispiels.

Wie schon im vergangenen März werden die zukünftigen Coding Contests nicht mehr nur in Österreich (Linz, Wien, Salzburg, Innsbruck und Krems) ausgetragen, sondern international, unter anderem in den folgenden Städten: Bochum, Brașov, Cairo, Chișinău, Cluj-Napoca, Craiova, Frankfurt, Hasselt, Iași, Minsk, Nairobi, Novi-Sad, Pretoria, Timișoara, Valladolid, Zadar und Zagreb.
Der Programmierwettbewerb ist mittlerweile der größte seiner Art und findet mehrmals pro Jahr statt. 2000 bis 3000 Teilnehmer sind jedes Mal dabei und die Reise ist noch nicht zu Ende. Nächstes Jahr sollten es 100 parallele Austragungsstätten werden, mehrmals im Jahr.

Das Teilnehmerfeld ist breit gefächert – von jung bis alt, Schüler, Student, Praktiker, Nerd oder PC-Guru mit Programmier-Leidenschaft. Die Beispiele sind nicht akademisch, sondern kommen aus der Praxis. Alles ist erlaubt, das Ziel ist vorgegeben, der Weg dahin ist jedoch jedem selbst überlassen.

Für Catalysts, Runtastic und viele andere Firmen sind diese Programmierwettbewerbe seit Jahren ein probates Mittel gegen den Fachkräftemangel in der IT, weil dadurch die Talente sichtbar werden. Über den internationalen Coding Contest wird jetzt Österreich als Ursprungsland für innovative IT-Themen sichtbar.

Der Karriere-Beschleuniger

Der Coding Contest hat seine Wurzeln in Linz. 2007 entstand er aus einem wissenschaftlichen Experiment an der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) und zählt mittlerweile zu den bekanntesten Bewerben weltweit. Durch die Gestaltung der Aufgabenstellung werden die Teilnehmer durch mehrere Levels geführt, die aufeinander aufbauen und sukzessive schwieriger werden. Die Teilnehmer haben 4 Stunden Zeit. Ein paar wenige schaffen alle Levels, die meisten kommen weiter als selbst erwartet und freuen sich nach der Teilnahme schon auf den nächsten Programmierwettbewerb.

Der Coding Contest fordert junge IT-Talente mit spannenden Beispielen, macht sie sichtbar und fördert sie mit Ferialpraxis-Stellen in den Sommermonaten. Talente kommen auf diese Art aus allen Himmelsrichtungen nach Österreich und sammeln hier wertvolle erste Arbeitserfahrung.
Ein weiterer Punkt ist die Frauenquote unter den AbsolventInnen. Softwareentwicklung wirkt in vielerlei Hinsicht immer noch nicht attraktiv genug für junge Frauen in Österreich. “Das ist in Rumänien schon seit vielen Jahren anders”, sagt Christoph Steindl, CEO Catalysts.

Jugendliche möglichst früh für IT zu interessieren, sie von passiven Konsumenten zu aktiven Problemlösern zu machen, ist notwendig, um genügend Fachkräfte für die oberösterreichischen Unternehmen auszubilden, damit diese die Herausforderungen der Digitalisierung bewältigen können.

Durch die Internationalisierung des Coding Contests mit der Durchführung des Wettbewerbs in vielen Ländern ergeben sich auch neue Möglichkeiten, hochkarätige IT-Experten im Ausland zu identifizieren, gezielt zu umwerben und bei der Übersiedlung nach Österreich zu unterstützen”, sagt Christoph Steindl, CEO Catalysts.

Mehr Infos zum Coding Contest und zum Mobile Coding Contest sind auf codingcontest.org.

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